TM 02 TOA neben dem TOA

  TM Nr. 02

  "TOA NEBEN DEM TOA” 

  Inhaltsverzeichnis:

  • Prolog
  • 15. TOA-Forum   
  • TOA-Servicebüro – In eigener Sache 
  • Entschuldigung in der Verhandlungspause   
  • Täter-Opfer-Ausgleich in Deutschland - TOA neben dem TOA?   
  • Sagen Sie uns Ihre Meinung - Leserbrief  
  • LINK(S) - Justiz-Online 
  • RECHT(S)  - Das Mediationsgesetz   
  • Wir stellen vor: Boris Jarosch  
  • RJ-Band Zusatz-Artikel - Restorative Justice in der Praxis 
  • Buchtipp: Mediation und Konfliktmanagement  
  • Kein kommunikativer Prozess- Gericht verneint einen Täter-Opfer-Ausgleich   
  • Paralleljusitz? - Chancen und Gefahren außergerichtlicher Streitbeilegung in Deutschland   
  • Der kommunikative Prozess im Täter-Opfer-Ausgleich   
  • Berichte aus den Bundesländern  
     

 Unten stehend befindet sich eine frei zugängliche Downloadversion unserer Zeitschrift.
 Diese ist auch 5,00 € als Druckversion bzw. für 21,00 € (inkl. Versand) jährlich im Abonnement erhältlich.

PDF Download: 

Das Thema dieser Ausgabe des TOA-Magazins „TOA neben dem TOA“ greift eine aktuelle Diskussion über den Täter-Opfer-Ausgleich in Deutschland auf. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich, durch Forschung und Modellprojekte, eine inzwischen weit verbreitete Praxis des TOA und darauf aufbauend bzw. parallel hierzu eine Gesetzgebung und Rechtsprechung zum TOA entwickelt. Schließlich hat die Europäische Union im Jahr 2012 die Rahmenbedingungen für die Mediation und andere Verfahren der Konfliktbeilegung in Strafsachen durch eine neue Richtlinie geschaffen, welche die frühere einschlägige Richtlinie ersetzt und ins nationale Recht der Mitgliedsstaaten umgesetzt werden muss. In diesem Artikel sollen die Praxis des TOA sowie die nationalen und die europäischen Regelungen erläutert und auf dieser Grundlage schließlich in einem Fazit  herausgearbeitet werden, inwiefern und warum zwei Formen des TOA bzw., wie der Titel dieses Heftes formuliert, ein „TOA neben dem TOA“ entstehen konnte und welche Klärungs-, Forschungs- und Regelungsbedarfe sich daraus ergeben.

Prof. Dr. Arthur Hartmann, Marie Haas und Felix Steengrafe
 

Paralleljustiz? - Chancen und Gefahren außergerichtlicher Streitbeilegung in Deutschland.

 Prof. Dr. Mathias Rohe setzt sich umfassend mit einem brisanten Thema auseinander und zeigt die Bedeutung für den TOA auf.

 "Das 2011 erstmals erschienene Buch des Juristen und Journalisten Joachim Wagner zum Thema „Paralleljustiz“ hat zu Recht Aufsehen erregt. Wagner bietet 16 gründlich recherchierte Fallstudien aus Berlin, Bremen und Essen, die aufzeigen, wie Straftaten innerhalb orientalischer Großclans „geklärt“ werden, wobei die staatliche Strafverfolgung bewusst unterlaufen wird. Opfern wird eine finanzielle Entschädigung gegen Schweigen angeboten, nicht selten verbunden mit Drohungen; Zeugen werden entsprechend eingeschüchtert. Seither hat sich in Deutschland eine Debatte darüber entsponnen, ob es sich um wenige Einzelfälle handelt, oder ob hier nur schlaglichtartig ein verbreitetes Problem aufscheint..."

 

Entschuldigung in der Verhandlungspause -

Ein Gericht in Schleswig-Holstein wertet dies als Täter-Opfer-Ausgleich.

 Bei dem Fall handelt es sich um sexuellen Missbrauch, eine schnelle Entschuldigung in der Pause und die Entscheidung des Gerichts, dies als Täter-Opfer-Ausgleich gemäß § 46a StGB zu akzeptieren.

 Zwei Angeklagte hatten sich während einer Verhandlungspause beim Opfer entschuldigt und ein Schmerzensgeld angeboten. Von kommunikativem Prozess und Tataufarbeitung keine Spur, drei Jahre nach dem Urteil  hat das Opfer noch keine Zahlung erhalten.

 Erfahren Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des TOA-Magazins