toa-servicebuero.de

Wozu Täter-Opfer-Ausgleich?

Wozu Täter-Opfer-Ausgleich = außergerichtliche Konfliktschlichtung?

Geschädigte können durch eine außergerichtliche Konfliktschlichtung Wiedergutmachung, Schmerzensgeld erhalten, reden, fragen, Ärger loswerden, Energie und Kosten für langwierige Gerichtsverfahren sparen und vor allem: Nicht in
der passiven Zeugenrolle verharren, sondern den Verlauf und die Inhalte des Verfahrens aktiv mitbestimmen.

Beschuldigte können im Täter-Opfer-Ausgleich reinen Tisch machen, die Verantwortung für die Straftat übernehmen, Wiedergutmachung leisten und gegebenenfalls Strafmilderung erhalten. Auch für Se gilt: Ich bin dem Prozess nicht passiv ausgeliefert. Ich kann mitbestimmen, was jetzt passiert. Ich kann sofort einen konstruktiven Beitrag zur Lösung einbringen.

Für alle Bürger bedeutet die Mediation im Strafrecht ein konstruktives Umgehen mit Straftaten und eine gute Ergänzung zur bestehenden Strafrechtspraxis. Dem Übel der Tat wird nicht automatisch das Übel der Strafe entgegensetzt. Vielmehr geht es
beim Täter-Opfer-Ausgleich darum, die Betroffenen einzubeziehen, um eine bessere, gerechtere und sichere Zukunft zu gestalten, von der wir alle profitieren.

Bessere Zukunft, weil Gespräche in der Regel zur Deeskalation beitragen, Verständnis für die andere Seite wecken und ein Lernfeld für ein anderes Umgehen in weiteren Konfliktsituationen darstellen.

Gerechtere Zukunft, weil die Bedürfnisse des Opfers nach materieller Wiedergutmachung und Klärung hier und jetzt ernst genommen und nicht auf die lange Bank geschoben werden. Und weil dem Täter die Chance gegeben wird, sich von seiner Tat zu distanzieren und seine konstruktiven Fähigkeiten einzubringen.

Sichere Zukunft, weil die Rückfallquote nach einem durchgeführten Täter-Opfer-Ausgleich erkennbar niedriger ausfällt als in vergleichbaren Fällen mit einem traditionellen Strafverfahren.


Service-Links

    TOA VERSION 2010 - benutzerfreundlich, justizkompatibel, stabil