Fernsehfilm: "Sieben Stunden" auf ARD

BR/h & v entertainment GmbH/Barbara Bauriedl

Im kommenden TOA-Magazin (3/2018) veröffentlichen wir eine differenzierte Filmbesprechung zu "Sieben Stunden" (Regie: Christian Görlitz) von der Kriminologin Lisa Breitkopf. Der auf einer wahren Begebenheit basierende Film wirft verschiedene kritische Fragen zum gesellschaftlichen und privaten Umgang mit Betroffenen von (schweren) Straftaten auf und bietet somit viel Diskussionsstoff. Diese Woche wird der Film dreimal im Fernsehen ausgestrahlt: 

  • 28.11.2018 | 20:15 Uhr | Das Erste FilmMittwoch im Ersten
  • 29.11.2018 | 00:20 Uhr | Das Erste FilmMittwoch im Ersten
  • 02.12.2018 | 20:15 Uhr | ONE

Nähere Informationen (von der Website des BR):

"Das Drama erzählt von einer Psychotherapeutin, gespielt von Bibiana Beglau ("Über Barbarossaplatz"), die von einem Sexualstraftäter (Till Firit), dem sie selbst eine positive Prognose gestellt hatte, als Geisel genommen und vergewaltigt wurde.

Grimme-Preisträger Christian Görlitz ("Fleisch ist mein Gemüse", BR-Tatort: "Gestern war kein Tag", "Der Kriminalist") inszenierte den BR-Fernsehfilm "Sieben Stunden" frei nach Motiven des Buches "Sieben Stunden im April – Meine Geschichte vom Überleben" von Susanne Preusker. Produziert wurde "Sieben Stunden" von Ina-Christina Kersten (H & V Entertainment) im Auftrag des BR.

Inhalt

Die Psychologin Hanna Rautenberg (Bibiana Beglau) hat in einem Hochsicherheitsgefängnis eine Sozialtherapeutische Station aufgebaut, die sie mit strenger Hand regiert. Sie steht kurz vor ihrer Hochzeit mit Stephan (Thomas Loibl), als sie vom Sexualstraftäter Petrowski (Till Firit), dem Häftling, dem sie selbst eine positive Prognose gestellt hatte, sieben Stunden lang als Geisel festgehalten wird. Während draußen vor der Tür das SEK und die Gefängnisleitung Aufstellung genommen haben, wird sie von Petrowski vergewaltigt, ohne dass die Polizei eingreift. Dafür hält Ulli Riedl (Norman Hacker), Hannas Stellvertreter, telefonischen Kontakt mit dem Täter, in der Überzeugung, dass seine Vorgesetzte mit der Situation der Geiselnahme allein „klar kommt“. Als Petrowski schließlich aufgibt, bleibt Hanna körperlich versehrt und traumatisiert zurück. Ihre Versuche, zurück in ihr altes Leben zu finden, bringen Stephan, aber auch ihre Therapeutin Vera (Imogen Kogge) an den Rand der Verzweiflung. Hanna will sich nicht als Opfer sehen und klagt als Zeugin im Prozess gegen Petrowski ihrerseits die Gefängnisleitung an: wie konnte es sein, fragt sie, dass Petrowski ein Messer bei sich hatte? Und warum ist niemand während des SEK-Einsatzes eingeschritten, um ihr zu helfen? Doch erst die kritische Beschäftigung mit ihrer eigenen Rolle als Therapeutin macht den Weg frei, um aus der Opferrolle heraus zu kommen …

Regie: Christian Görlitz
Drehbuch: Christian Görlitz, Pim Richter, frei nach dem Buch "Sieben Stunden im April" von Susanne Preusker
Darsteller: Bibiana Beglau (Hanna), Till Firit (Petrowski), Thomas Loibl (Stephan Rüther), Norman Hacker (Ulrich Riedl), Wowo Habdank (Sascha Bredow), Imogen Kogge (Vera), Franz Froschauer (Dr. Laubach), Mareike Sedl (Heidi) u. a.
Kamera: Sten Mende
Schnitt: Marcel Peragine
Redaktion: Claudia Simionescu (BR), Monika Lobkowicz (BR/ARTE)
Produktion: H & V Entertainment (Produzentin: Ina-Christina Kersten) im Auftrag des BR
Drehzeit: 17. August – 19. September 2017
Drehorte: München, Hannover u.a.

 

Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz 

Mitglied im:

European Forum for Restorative Justice Bundesverband Meditation

 

 

Scroll to Top