News vom TOA-Servicebüro: Ausbildung und Trainerschulung

Am 18.09.2017 hat in Münster ein weiterer Ausbildungsgang "Mediation in Strafsachen" mit einer Gruppe von 20 Teilnehmer*innen begonnen. Die modulare Weiterbildung wird vom Landesjugendamt Westfalen in Kooperation mit dem TOA-Servicebüro durchgeführt und endet im September 2018. Inzwischen haben die Teilnehmer*innen bereits Modul 2 ("Opferperspektive") absolviert, das vom 30.11.-01.12. stattgefunden hat. Parallel läuft derzeit ein weiterer, bereits fortgeschrittener Ausbildungsgang in Frankfurt am Main - Modul 3 "Rechtliche Grundlagen und Kooperation mit der Justiz" absoliverten die 25 Teilnehmer vom 25.-26.10.2017.

Für das kommende Jahr steht bisher ein weiterer Ausbildungsgang fest: Start ist der 6. März 2018 in Frankfurt am Main.

Ergänzend zum jährlichen Treffen mit den Trainer*innen unserer Ausbildung, organisierte das TOA-Servicebüro vom 20.-21.10.2017 eine Trainerschulung in Berlin-Wedding. Anlässlich der Überlegungen auf dem diesjährigen Trainertreffen im Februar in Köln, das Methodenangebot in der Ausbildung weiterzuentwickeln, stellten die Trainer*innen selbst Methoden und (Gesprächs-)Techniken vor, mit denen sie in ihrer eigenen Vermittlungsarbeit gute Erfahrungen gemacht haben. Angefangen beim 'Klassiker' der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg über Techniken und Tipps zum Flipchartdesign bis hin zum Einsatz der Fishbowlmethode im TOA.

Angestoßen durch ein Inputreferat von Gerd Delattre (Leiter des TOA-Servicebüros) zur Frage nach "berufspolitischen Prioritäten in einer 'viktimären Gesellschaft" entstand eine fruchtbare Diskussion über die Sinnhaftigkeit einer verstärkten Auseinandersetzung mit der Haltung der (angehenden) Mediator*innen, die schließlich für eine gelingende Restorative Justice-Praxis wesentlich ist. Bei der zukünftigen Weiterentwicklung unserer Ausbildung werden wir diesem Aspekt besondere Aufmerksamkeit schenken.

 

Gefördert von:

Scroll to Top