NOCH PLÄTZE FREI: Systemische Haltungen und Fragetechniken im TOA

Ob nun in Vorgesprächen oder im Ausgleichsgespräch: Für eine gelingende Vermittlung im Täter-Opfer-Ausgleich müssen Mediator*innen verschiedene Formen der Gesprächs- und Klärungshilfe beherrschen, die sowohl der jeweiligen Ausdrucksfähigkeit und subjektiven Sichtweise der Beteiligen gerecht werden, als auch ein sachgerechtes Verhandeln ermöglichen. Systemische Haltungen und Fragetechniken liefern hilfreiche Impulse und methodisches Handwerkszeug, um die Gespräche mit den Beteiligten zu gestalten.

Zur Erweiterung der eigenen Methodenkompetenz und zur Impulssetzung für die Fallarbeit im Täter-Opfer-Ausgleich, veranstaltet das TOA-Servicebüro am 10.11.2017 ein Seminar mit Reiner Weik zum Thema: "Systemische Haltungen und Fragetechniken im TOA".

Im Seminar werden Grundhaltungen und Modelle systemischen Denkens vorgestellt, wie z. B. Ressourcen- und Lösungsorientierung, Zirkularität und Konstruktivismus. Systemische Fragetechniken werden in konkreten, am Fünf-Phasen-Modell der Mediation sich orientierenden Situationen eingeübt. Der Seminarschwerpunkt liegt in der Vermittlung und Erprobung konkreter Gesprächstechniken, wie hypothetisches oder zirkuläres Fragen und Methoden, die in den einzelnen Phasen einer Mediation bzw. eines TOA hilfreich sein können.

Reiner Weik ist studierter Sozialpädagoge, Mediator in Strafsachen, Systemischer Berater und Traumafachberater. Er arbeitet als Vermittler im Projekt Handschlag in Reutlingen und ist auch als Trainer in der Ausbildung des TOA-Servicebüros tätig.

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