Sechs Bedenken gegenüber Restorative Justice in Fällen häuslicher Gewalt

Der Einsatz von Angeboten der Restorative Justice in Fällen häuslicher Gewalt wird aus der Sicht 'des Opferschutzes' überwiegend mit Skepsis betrachtet. Der englische Verein Voice for a Restorative Northamptonshire führt für 'schnelle' Leser*innen auf dessen Website sechs häufig genannte Bedenken auf und bezieht dazu Stellung:

  • Concern 1: The victim will be pressured into taking part
  • Concern 2: The safety of the victim will be at risk
  • Concern 3: The perpetrator will gain further opportunities to exert control over the victim
  • Concern 4: The perpetrator will ‘get off’ with a lighter sentence
  • Concern 5: Restorative justice is all about saving money for the justice system
  • Concern 6: The responsibility is passed from the state to those involved

Wer tiefer in die Materie einsteigen möchte: 2015 veröffentlichten das Verwey-Jonker-Instituut (Niederlande), das Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie sowie das Institut für Konfliktforschung (Österreich) eine europäische Vergleichsstudie zum Thema "Restorative Justice in Fällen von häuslicher Gewalt", in der Herausforderungen, Chancen und auch Grenzen herausgearbeitet worden sind (siehe auch: Aktuelles-Meldung des TOA-Servicebüros vom 20. März 2015).

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