Seminar in Köln: 'Mentalisierung' als hilfreiches Konzept für den TOA

Mentalisieren beschreibt die Fähigkeit, sich selbst und andere in ihrer Bedürftigkeit, ihren und seinen Motiven, Wünschen etc. wahrnehmen und verstehen zu können. Wir mentalisieren, wenn wir die Welt des anderen mit seinen eigenen Augen sehen und wir versuchen, die eigene Welt mit den Augen des anderen zu sehen. Wir wollen damit versuchen den anderen zu verstehen, was er denkt, was er fühlt und was er meint. Unter Stress ist die Fähigkeit zur Mentalisierung eingeschränkt. Eine eingeschränkte Mentalisierungsfähigkeit beeinträchtigt im unterschiedlichen Ausmaß die Affektwahrnehmung und -regulation.

Am 29.09.2017 veranstaltet das TOA-Servicebüro in der Universität zu Köln ein psychologisches Seminar, in dem Referent Dr. Rainer Weber die Teilnehmer*innen in das Konzept der "Mentalisierung" einführt und mit ihnen dessen Relevanz für die (eigene) Arbeit im TOA herausarbeitet. In der aktuellen Ausgabe des TOA-Magazins gibt er mit seinem Artikel "Mentalisierung - ein hilfreiches Konzept für den TOA?" einen kleinen Vorgeschmack: "Gespräche, die durch ein geringes Mentalisierungsniveau geprägt sind, 'hakeln', da 'knirscht' es. Das Wissen darüber könnte dem Mediator helfen, sich auf solche eher schwierigen Gespräche einzustellen."

Nähere Informationen zum Seminar finden Sie hier.

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