Über uns

Servicebüro für Täter-Opfer-Ausgleich und Konfliktschlichtung
Aachener Straße 1064, 50858 Köln

Auf Beschluss von Bundestag und Bundesregierung wurde es 1992 als überregionale Zentralstelle zur Förderung des Täter-Opfer-Ausgleichs eingerichtet. Es ist eine Einrichtung des DBH e.V. - Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik - und wird aus Mitteln des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz gefördert.

Der dahinter stehende Grundgedanke: Eine Straftat ist eine Verletzung von Menschen und Beziehungen. Eine solche Verletzung schafft Verpflichtungen. Im idealen Fall bezieht die Justiz 'Opfer', 'Täter' und das Gemeinwesen in die Bemühungen um eine Verbesserung mit ein.

Der zentrale Ansatz lautet: Die Bedürfnisse der Tatbetroffenen und die Verantwortung der 'Täter', das Übel wiedergutzumachen, zu einer gemeinsamen Lösung zusammenzuführen. Dies geschieht im Täter-Opfer-Ausgleich. Das TOA-Servicebüro  trägt aktiv dazu bei, diesen Weg einer konstruktiven Bewältigung des durch eine Straftat geschehenen Unrechts (Annäherung an den englischen Begriff - Restorative Justice) fest in das Strafrechtssystem zu integrieren. Für das TOA-Servicebüro leiten sich daraus folgende Generalziele ab:

  • Strafrechtspflege und Bevölkerung kennen und akzeptieren den Täter-Opfer-Ausgleich und Mediation als adäquates Mittel in einer Vielzahl von Konflikten.
  • Konfliktschlichter- und Mediatorenteams stehen qualifiziert und bedarfsentsprechend zur Verfügung.

  • Die Praxis des Täter-Opfer-Ausgleichs führt zu erheblichen Einsparungen in den klassischen Justizbereichen.

  • Die Zufriedenheit der Bevölkerung über den aktuellen Zustand des Rechtsfriedens und der inneren Sicherheit wird positiv beeinflusst.

  • In der Bevölkerung finden die aus der Mediation gekannten Strategien der Konfliktbewältigung in vielfältigen gesellschaftlichen Bereichen ihren Niederschlag.