Opferorientierung im Justizvollzug - Perspektiven für die Praxis

Datum: 
Montag, 16. Oktober 2017 (Ganztägig) bis Dienstag, 17. Oktober 2017 (Ganztägig)

Die Konzeption einer Opferorientierung auf der Grundlage der Ansätze zur Restorative Justice stellt für den Justizvollzug eine Erweiterung seiner Perspektive dar:

Resozialisierung als Verantwortungsübernahme und gesellschaftliche Integration wird auch aus der Sicht der Opfer von Straftaten betrachtet. Deren berechtigte Belange und Schutzbedürfnisse zu berücksichtigen ist eine wichtige Voraussetzung für Wiedereingliederung und Rechtsfrieden. International aber auch in vielen Bereichen des Justizvollzuges in Deutschland existieren erste Erfahrungen mit unterschiedlichen Maßnahmen, die eine Auseinandersetzung der Gefangenen mit den Folgen ihrer Straftaten fördern und Möglichkeiten der Täter-Opfer-Kommunikation erproben. Im Mittelpunkt der Tagung stehen Vorträge und Workshops, in denen diese Maßnahmen vorgestellt und kritisch reflektiert werden.

Die Tagung ist eine Kooperation des Niedersächsischen Justizministeriums mit dem Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen und dem Lehrstuhl für Strafrecht und Kriminologie der Universität Göttingen. Sie wird geleitet von Frau Christiane Jesse, Herrn Prof. Thomas Bliesener und Prof. Kathrin Höffler. Tagungsort ist das Tagungs- und Veranstaltungshaus „Alte Mensa" der Georg-August-Universität Göttingen. Weitere Informationen über das Programm der Tagung und die Anmeldung finden Sie hier:

 
Address: 
Tagungs – und Veranstaltungshaus „Alte Mensa“,
Wilhelmsplatz 3
37073 Göttingen
Deutschland

Gefördert von:

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