Ablauf und Qualitätssicherung der Mediation in Strafsachen (Onlineformat)

Veranstalter: 
TOA-Servicebüro des DBH e. V.
Datum: 
Donnerstag, 18. März 2021 - 10:00
Anmeldung geöffnet
Anmeldeschluss: 
Freitag, 26. Februar 2021
Teilnahmegebühr: 
Diese setzt sich zusammen aus:
Ausbildungs-/Seminar-/Tagungsgebühr: 
25,00

Allgemeine Hinweise

Erstmalig veranstaltet das TOA-Servicebüro des DBH e. V. speziell für Interessierte an der Ausbildung „Mediation in Strafsachen“ eine Einführungsveranstaltung zum Ablauf und zur Qualitätssicherung der Mediation in Strafsachen. Die Veranstaltung soll die pandemiebedingte Verzögerung eines neu beginnenden Ausbildungsgangs, welcher für Frühling/Sommer 2021 geplant ist, überbrücken.

Seit 1991 führt das Servicebüro für Täter-Opfer-Ausgleich und Konfliktschlichtung des DBH e. V. die Ausbildung zum Mediator bzw. zur Mediatorin in Strafsachen durch. Mediation ist in vielen Anwendungsfeldern eine bewährte Konfliktvermittlungspraktik. In der Ausbildung geht es in erster Linie um den Täter-Opfer-Ausgleich im Sinne einer Mediation in Strafsachen, also der Regelung von strafrechtlich relevanten Konflikten zwischen den Beteiligten von Straftaten.

Fachliches Ziel der Ausbildung ist die (Weiter-)Entwicklung eines Selbstverständnisses bzw. einer Haltung als Mediator*in und die Befähigung zu methodisch qualifiziertem Arbeiten mit Verantwortlichen und Betroffenen von Straftaten sowie zur Kooperation mit den Verfahrensbeteiligten im komplexen Tätigkeitsfeld Täter-Opfer-Ausgleich.

Pandemiebedingt musste das TOA-Servicebüro die Veranstaltungsplanung für Präsenzformate 2021 so umorganisieren, dass ein neuer Ausbildungsbeginn erst im Frühling/Sommer möglich sein wird. Aus unserer Erfahrung wissen wir, dass viele Personen, die sich für die Absolvierung der Ausbildung „Mediation in Strafsachen“ interessieren, bereits im Feld arbeiten und sich ohne die fachlich qualifizierte Begleitung durch die Trainierenden mitunter überfordert oder haltlos fühlen.

Inhalte und Programm

In einer Onlineveranstaltung werden Johanna Muhl und Christoph Willms in die Mediation in Strafsachen einführen. Der Fokus soll dabei auf dem Ablauf (5 Phasen der Mediation sowie Besonderheiten einer Mediation in Strafsachen) und der Qualitätssicherung (Standards für Mediation in Strafsachen im Rahmen des Täter-Opfer-Ausgleichs) liegen.

Programm:

  • Eröffnung:

Begrüßung, Einführung in die Technik und ins Thema

  • „Mediation in Strafsachen: Ziele, Voraussetzungen, Ablauf und Besonderheiten“

Impulsvortrag mit Diskussion

  • Pause
  • „Qualitätssicherung in der Mediation in Strafsachen: Die sogenannten TOA-Standards“

Impulsvortrag mit Diskussion

  • Abschluss

Fazit, Feedbackrunde

Die Veranstaltung dauert drei Stunden. Pausenzeiten sind in der Veranstaltung eingeplant.

Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung ein Zusatzangebot zur Ausbildung „Mediation in Strafsachen“ darstellt. Es gibt keine Verpflichtung zur Teilnahme, um an einem Ausbildungsgang teilnehmen zu können. Ebenso besteht keine Möglichkeit zur Anrechnung der Formatzeiten oder -inhalte für die Ausbildung.

Zielgruppe

Noch nicht ausgebildete Mediator*innen in Strafsachen.

Referent*innen

Johanna Muhl, M. A. Kriminologie und Kriminalprävention, ist Leiterin des Servicebüros für Täter-Opfer-Ausgleich und Konfliktschlichtung des DBH e. V. und Mediatorin in Strafsachen.

Christoph Willms, Dipl.-Sozialarbeiter mit Dipl. of advanced Studies in Criminology, ist Assistenz der Leitung des Servicebüros für Täter-Opfer-Ausgleich und Konfliktschlichtung des DBH e. V. und Mediator in Strafsachen.

Kosten

Die Teilnahmegebühr beträgt 25,00 € pro Person.

Teilnahme und Anmeldung

Eine verbindliche Anmeldung ist bis zum 26. Februar 2021 über die Website des TOA-Servicebüros möglich: https://www.toa-servicebuero.de/fortbildung/seminare.

Spätestens zwei Tage vor dem Veranstaltungsbeginn erhalten die Teilnehmenden ihre Zugangsdaten zur Onlineplattform.

Technische Anforderungen und Hinweise

Zur Teilnahme an der Onlineveranstaltung benötigen Sie neben einem Computer/Laptop mit einer stabilen Internetverbindung, ein Headset sowie eine Webcam, die die Kommunikation mit den Referierenden ermöglichen.

Während der Veranstaltungsteilnahme sollte sichergestellt sein, dass kein Telefon klingelt oder Sie anderweitig abgelenkt werden können. Dies stört sowohl Sie selbst als auch andere Teilnehmende.

Veranstalter

Auf Beschluss von Bundestag und Bundesregierung wurde das TOA-Servicebüro als überregionale Zentralstelle zur Förderung des Täter-Opfer-Ausgleichs eingerichtet. Es ist eine Einrichtung des DBH e.V. – Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik und wird zum Großteil aus Mitteln des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz gefördert.

Bei inhaltlichen und organisatorischen Fragen wenden Sie sich bitte an:

Telefon:            (0221) 94 86 51 22 oder

E-Mail:             info@toa-servicebuero.de

Website:           www.toa-servicebuero.de

Vertragsbedingungen

Anmeldeschluss ist der 26. Februar 2021. Stornierungen müssen grundsätzlich in Textform erfolgen. Kostenlose Stornierungen von bereits verbindlich angemeldeten Teilnehmenden müssen bis zum Anmeldeschluss im TOA-Servicebüro vorliegen. Für Stornierungen nach dem 26. Februar 2021 bis zum Veranstaltungsvortag (Werktag) wird eine Ausfallgebühr in Höhe von 50% der Teilnahmegebühr berechnet. Bei Absage am Veranstaltungstag oder bei Nichterscheinen des bzw. der Teilnehmer*in wird die vollständige Teilnahmegebühr fällig. Weitere Informationen finden Sie in unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen: https://www.toa-servicebuero.de/agb

Wir bitten um Verständnis, dass wir uns Absagen oder Änderungen des Seminars vorbehalten müssen. Das ist insbesondere bei Ausfall der Dozierenden oder bei zu geringer Teilnehmer*innenzahl u. ä. der Fall. In einer solchen Situation erfolgt eine umgehende Information.

 

Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz 

Mitglied im:

European Forum for Restorative Justice Bundesverband Meditation

 

 

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